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Einkauf von Übersetzungsdiensten

If you are buying translation services for the first time, the process may seem a little strange and even scary. After all, it is not often that you buy a service the results of which you might not be able to understand or assess for yourself! The purpose of this short guide is to introduce to you some of the key concepts involved in professional translation, to help you make better informed decisions.

Überblick

Die meisten Menschen denken im Zusammenhang mit Übersetzungen ausschließlich an Wörter, und darum geht es in der Tat auch bis zu einem gewissen Grad. In vielen Fällen geht es jedoch vielmehr um die Botschaft, die Sie Ihren ausländischen Kunden oder Lieferanten vermitteln möchten und umgekehrt. Da verschiedene Sprachen unterschiedliche Ausdrucksweisen haben, kann die Konzentration auf einzelne Wörter manchmal eher hinderlich sein. So wird der deutsche Ausdruck „Kopf an Kopf“-Rennen im Englischen zum Beispiel als „neck and neck“ (wörtlich „Hals und Hals“) bezeichnet. Professionelle Übersetzer sind sich solcher und noch wesentlich komplizierterer Probleme bewusst.

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Wenn Sie eine Übersetzung in Auftrag geben, empfiehlt es sich, dem Übersetzer außer dem eigentlichen Text bei Bedarf auch besondere Anweisungen zu geben und ihn auf besondere Umstände aufmerksam zu machen. Hierzu gehören zum Beispiel die Zielgruppe (die Leserschaft) und der Zweck der Übersetzung (z. B. zur Veröffentlichung bestimmt oder lediglich zur Information). Außerdem empfiehlt es sich, den gewünschten Abgabetermin (der Übersetzer wird Ihnen mitteilen, ob Ihr Wunschtermin angesichts des Auftragsvolumens realistisch ist), ein Dateiformat (z. B. ein bestimmtes DTP-Format für Broschüren) sowie die gewünschte Variante der Zielsprache (z. B. britisches oder amerikanisches Englisch oder Deutsch für den österreichischen, schweizerischen oder deutschen Markt) anzugeben.

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Übersetzungen werden in der Regel nach der Wortzahl oder nach Normzeilen (55 Zeichen einschließlich Leerzeichen) bzw. Normseiten (1500 Zeichen ohne Leerzeichen) abgerechnet. In bestimmten Fällen kann eine Abrechnung nach Zeitaufwand angebracht sein. Wie dem auch sei, das Honorar richtet sich nach dem Aufwand des Übersetzers. Bitte beachten Sie, dass in der Regel die Wortzahl englischer Texte um ca. 20 % höher liegt als die Wortzahl entsprechender deutscher Texte, während die Anzahl der Zeichen (und daher die Anzahl der Normzeilen oder Normseiten) vergleichbar ist bzw. für deutsche Texte in der Regel etwas höher liegt. Daher sollte Ihnen der Übersetzer bei der Auftragsvergabe mitteilen, ob er das Honorar anhand des Ausgangstexts berechnet (d. h. anhand der Dokumente, die Sie dem Übersetzer übergeben) oder anhand des Zieltexts (d. h. anhand der Dokumente, die Sie vom Übersetzer zurückerhalten).

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In vielen Fällen ist es sinnvoll, dem Übersetzer Hintergrundinformationen oder Referenzmaterial zur Verfügung zu stellen, damit er sich mit dem Sachgebiet, Ihrer bevorzugten Terminologie und anderen für den Übersetzungsauftrag relevanten Informationen vertraut machen kann. Viele Übersetzer sind zwar auf bestimmte Fachgebiete oder Branchen spezialisiert, es ist jedoch möglich, dass in Ihrer Firma eventuell spezielle Terminologie verwendet wird, die für Außenstehende nicht unbedingt offensichtlich ist. Unter Umständen sind Ihre ausländischen Kunden bereits an eine bestimmte Terminologie gewöhnt, sodass es sinnvoll ist, dem Übersetzer mitzuteilen, wie bestimmte Begriffe in der Vergangenheit übersetzt wurden, um Verwirrung zu vermeiden. Andererseits kann es durchaus sein, dass der Übersetzer Sie auf Unstimmigkeiten in Ihrer vorhandenen Terminologie aufmerksam macht. Dies kann insbesondere dann vorkommen, wenn Sie Übersetzungen bisher nicht von professionellen Übersetzern haben anfertigen lassen.

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Übersetzer finden

Einen Übersetzer ins Deutsche oder aus dem Deutschen finden Sie über Übersetzer finden.

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